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Achten Sie auf Ihr Herz!

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die häufigste Todesursache in der Schweiz. Viele dieser Erkrankungen lassen sich durch rechtzeitige Untersuchung und gezielte Präventionsmassnahmen vermeiden oder zumindest verzögern. Die Bedeutung der Prävention kann daher nicht hoch genug eingeschätzt werden. Aber was genau beinhaltet die kardiovaskuläre Prävention? Einige der wichtigsten Herz-Kreislauf-Risikofaktoren sind die folgenden.

Bluthochdruck

Hohen Blutdruck verursacht meist keine Beschwerden, weswegen er auch so gefährlich ist. Ein unkontrollierter bzw. nicht behandelter Bluthochdruck kann das Herz erheblich schädigen und zu schweren Folgeerkrankungen führen.

Blutzuckerkrankheit

Die Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hohe Blutzuckerwerte können die Blutgefässe schädigen und dadurch zahlreiche Komplikationen hervorrufen.

Hoher Cholesterinspiegel

Ein erhöhter Cholesterinspiegel trägt massgeblich zur Entstehung von Arteriosklerose bei – eine Verengung der Blutgefässe. Er bleibt oft unbemerkt und gilt daher als schmerzlose Gefahr für Ihre Gefässe.

Rauchen

Rauchen ist einer der gefährlichsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und dies nicht nur für Sie, sondern auch für Ihr Umfeld (Passivrauchen). Ein Rauchstopp senkt das Herzinfarkt- und das Krebs-Risiko bereits nach kurzer Zeit erheblich.

Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung

Übergewicht belastet das Herz und ist häufig eine Ursache für Bluthochdruck, Diabetes und erhöhten Cholesterinwerten. Schon eine moderate Gewichtsreduktion kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wesentlich senken.

Fazit: Das eigene Risiko kennen und gesund leben

Die oben genannten Risikofaktoren verursachen oft keine Beschwerden. Die Beschwerden treten meist erst auf, wenn ein Schaden schon da ist und kurz bevorsteht. Die kardiovaskuläre Prävention bezieht sich auf alle Massnahmen, die darauf abzielen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren. Dazu gehören Massnahmen, die versuchen, das Auftreten einer Krankheit zu verhindern (Primärprävention), als auch Massnahmen, die versuchen, das Fortschreiten einer bestehenden Erkrankung zu verlangsamen (Sekundärprävention). Die Prävention beinhaltet verschiedene Ansätze, wobei eine Änderung des Lebensstils der wichtigste Ansatz ist, noch vor der medikamentösen Therapie. Es ist wichtig, das persönliche Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu kennen und zu verstehen, um so frühzeitig Gegenmassnahmen ergreifen zu können.

Dr. med Elefteri Marcel Buset
Chefarzt ambulante Medizin und Ärztlicher Leiter Kardiologie, Spital Affoltern

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Dr. med. Elefteri Marcel Buset

Chefarzt ambulante Medizin
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Kommentare

Kommentar von Jacques Zuber |

Ich bin enttäuscht, dass Sie sehr geehrter Herr Buset mit keinem Wort (KEINEM) Wort die Schweiz. Herzstiftung bzw. das Herzturnen im Säuliamt (@GUT tut gut; Mettmenstetten) erwähnen. Das Herzturnen ist nachweislich eine gute Möglichkeit sich Herzfit zu halten.
Jacques Zuber, Gründungsmitglied des Betroffenenrates der Schweiz. Herzstiftung

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